Wenn du Schlagkampfsport trainierst, gehören Boxbandagen in deine Sporttasche. Erfahre, wie Bandagen funktionieren, wie du sie anlegst und worauf du bei der Wahl des richtigen Modells achten solltest.
– Boxbandagen werden auch als Handwraps oder Bandagen bezeichnet. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, die Hände vor Verletzungen zu schützen.
– Boxbandagen gehören zur Grundausstattung jedes Boxers, sind aber kein Ersatz für Boxhandschuhe. Erst die Kombination aus beidem schützt Finger und Handgelenke zuverlässig.
– Auf dem Markt findest du verschiedene Arten von Boxbandagen, die sich nicht nur im Design, sondern auch in Material, Länge und Aufbau unterscheiden. In diesem Artikel stellen wir ihre Vor- und Nachteile vor.
Wofür werden Boxbandagen verwendet?
Handwraps sind der erste Schutz für deine Hände. Indem sie die Hände stabilisieren, minimieren sie das Verletzungsrisiko bei Schlägen, zum Beispiel von Knochenbrüchen oder einem verstauchten Daumen. Boxbandagen erfüllen noch eine weitere Aufgabe: Sie schützen das Innere der Handschuhe vor Schweiß. Nach jedem Training kannst du sie einfach waschen und sauber halten.
Welche Handwraps solltest du wählen?
Wenn du dir das Angebot an Boxbandagen ansiehst, wirst du feststellen, dass sich die Modelle beim Material und in der Länge unterscheiden. Welche sind die richtigen für dich und worauf solltest du achten? Beginnen wir mit dem Material.
Boxbandagen werden aus Baumwolle, Polyester oder einer Mischung aus beiden Materialien gefertigt. Baumwollbandagen stabilisieren die Hände sehr gut und sind strapazierfähig, erfordern beim Wickeln jedoch etwas Übung – wenn sie nicht richtig angelegt werden, können sie sich leicht lockern. Elastische Polyesterbandagen lassen sich einfach anlegen und an die Hand anpassen. Wickelst du sie jedoch zu fest, kann die Durchblutung beeinträchtigt werden. Bandagen aus einer Baumwoll-Polyester-Mischung vereinen die Vorteile beider Materialien: Sie sind strapazierfähig und optimal elastisch. Außerdem liegen sie angenehm und sicher an der Hand an.
Auch die Länge der Bandagen ist wichtig. Sind sie zu kurz, lassen sie sich nicht richtig wickeln. Sind sie zu lang, kann das Anlegen ebenfalls schwierig werden. Am besten entscheidest du dich für eine Länge von 4 m, die als besonders vielseitig gilt.
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Boxbandagen – wie legt man sie an?
Für Anfänger kann das Wickeln von Boxbandagen zunächst etwas kompliziert wirken. Keine Sorge: Übung macht den Meister. Du kannst es dir selbst beibringen, zum Beispiel mit Hilfe von Anleitungs videos, oder deinen Trainer um eine kurze Einführung bitten.
Probiere verschiedene Wickeltechniken aus und wähle diejenige, die dir am besten liegt. Auch wenn du anfangs Schwierigkeiten beim Wickeln hast, lass dich nicht entmutigen, sondern übe weiter. Verzichte auf keinen Fall auf Handwraps – deine Finger und Handgelenke werden es dir danken.
Klassische Handwraps oder Gelbandagen
Gelbandagen erfüllen denselben Zweck wie klassische Handwraps, unterscheiden sich aber in Aufbau und Handhabung. Sie ähneln Handschuhen und verfügen über eine Gelpolsterung, die die Knöchel schützt und Schläge dämpft. Wenn du Gelbandagen bevorzugst, wähle ein Modell mit Bandage am Handgelenk – so erhältst du zusätzliche Stabilität. Denk daran: Gelbandagen sind eine Alternative zu klassischen Handwraps, nicht zu Boxhandschuhen.























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